Eliss Infinity

Das hier wird in ein Geständnis ausarten: Ich habe schöne Hände. Ja wirklich. 10 lange, schmale Finger

und ansehnliche Fingernägel. Gerne hole ich mir neben meinen Kürbiskernbrötchen auch die

regelmäßigen Komplimente der Bäckereifachverkäuferinnen ab. Beim Bezahlen werfen sie gerne einen

Blick auf meine Nägel und fragen dann mit gespielter Empörung, wie lange ich wohl dafür gebraucht

habe. Dann lächle ich immer mit dieser Mischung aus überrascht und verschüchtert, bedanke mich für das

Kompliment und sage, dass es eigentlich wenig Aufwand ist, da - guten Genen sei dank - alles von Natur

aus so wächst wie es gerade irgendeiner Norm für ansehnliche Menschenpfoten entspricht. Nun gut, das

mit der Norm denke ich mir im Stillen. Das Klavier spielen haben die schönen Hände mir ermöglicht und

meinen neusten Feldversuchen mit der Ukulele stehen sie auch nicht sonderlich im Weg. Ich kann also

zusammenfassend sagen, ich war mein Leben lang mit ihnen sehr zufrieden.

Dann kam Multitouch. Ein Beispiel gefällig? Auf diesem Bild von Eliss Infinity kann man nichtdeutlich

erkennen, wie ich kurz zuvor mit sieben (!) Fingern gleichzeitig das iPad-Display berührte und dabei

versuchte, Farben zu bewegen. Drei Finger auf Gelb, 2 Finger auf Blau und 2 auf Lachsrosa. Das Ziel

wäre es gewesen, diesen kleinen gelben Punkt in der oberen rechten Ecke weiter nach links zu bewegen,

damit es keine Überschneidung mit diesem fiesen blauen Pünktchen direkt darunter mehr gibt. Wie ich

das mit meinem langen Fingern ohne behandlungswürdige Verknotungen schaffen sollte, ist mir ein

Rätsel. Sollten mir meine Hände nach all den Jahren jetzt wirklich im Weg stehen? Mitnichten. Alles was

mir in dieser Szenerie fehlte, war etwas mehr Talent zum Multitasking, Konzentration und Übung. Denn

Entwickler Steph Thirionimplementierte im Alleingang nicht nur sphärische Klänge und eine

faszinierende Spielmechanik, sondern auch Physik. Die kleinen farbigen Scheiben lassen sich bei Bedarf

in die gewünschte Richtung werfen und hätten in diesem Fall, vielleicht Schlimmeres verhindert.

Das beschriebene Szenario, welches nicht zu Unrecht an Gartenerlebnisseaus den späten 80er Jahren

erinnert, findet erst im fortgeschrittenen Stadium von Eliss Infinity statt. Im Grunde ist das Spielprinzip

sehr einfach: Ich habe eine farbige Fläche und diese muss ich in die gleichfarbige Schablone

hineinschieben. Wie Topf und Deckel passt alles zusammen und muss von mir liebevoll

zusammengeführt werden. Natürlich gibt es irgendwann mehr als eine Farbe gleichzeitig auf dem

Spielfeld mit jeweils farblich passenden Schablonen. Aber die Farben bleiben jungfräulich, denn

untereinander Anfassen ist strengstens untersagt und wird mit Energieverlust bestraft! Der ansteigende

Schwierigkeitsgrad führt uns sanft in weitere Kniffe dieses Spielprinzips ein. Manchmal muss ich einen

Kreis teilen, da er sonst zu groß für eine kleine Schablone wäre oder gleichfarbige Kreise

zusammenführen, damit sie groß genug sind. Eine über das Spielfeld fliegende Supernova mit

zugehöriger Supergravitation erleichtert das Leben der kleinen Kreise auch nicht gerade.

Eliss Infinity bietet drei freispielbare Spielmodi. Zum einen Odyssey, welches wie das ursprüngliche Eliss

für iPhone 25 überarbeitete Level beinhaltet. Infinityist der Endlosmodus und wird bereits sehr früh sehr

fordernd. Ziel ist es hier möglichst viele Kombinationen zu bauen und eine hohe Punktzahl zu erreichen.

Diese lässt sich einfach mit den eigenen Gamecenter Freunden vergleichen und führt je nach Geschick zu

Jubelschreien oder Verwünschungen. Einem gewissen Dennis K. nehme ich es auch fast nicht übel, mehr

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Punkte zu haben als ich. Zum Glück bleibt mir immer noch die Möglichkeit mich im dritten Modus, der 

Spacebox, auszutoben. Hier wurden alle Spielelemente zu einer großen Sandbox zusammengefasst und

ich kann mit meinen Fingern Farben zu Planeten formen, Klänge generieren und abstrakte Sphären

erschaffen. Entspannend.

Zugegeben: Die abstrakte und flächige Optik schreckte mich zu Beginn etwas ab, denn in meinem Kopf

entstand das Bild eines abstrakten wie leblosen Spieles. Das Gegenteil ist der Fall. Eliss Infinity ist

phantastisch! Es macht einfach unglaublich viel Spaß die verschiedenen Farben zusammenzuführen und

dabei immer wieder auf die veränderte Umwelt zu reagieren. Selten hielt mich ein kleiner iOS Titel so

lange bei der Stange und weckte den Ehrgeiz in mir, jedes Level durchzuspielen. Denn eines ist Eliss

Infinity nie: Unfair. Auch wenn es schwierig werden kann, so liegt es doch stets an mir und dem Mangel

an Konzentration, dass der Energiebalken wieder gen Null tendiert. Beim zweiten oder dritten Anlauf

klappt es meist dann doch aus aus eigenem Antrieb heraus und das ist einfach unglaublich befriedigend.

Der Arcade Modus dürfte zudem alle Freunde von Super Hexagon zufriedenstellen und die eigene

Leidensfähigkeit erneut auf die Probe stellen. Für mich war Multi-Touch jedenfalls noch nie besser und

ich kann allen nur wärmstens ans Herz legen, dieses wunderbare 1-Mann Projekt zu unterstützen. To

Infinity

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Auslese: iOS #03. Kids Edition

Kinder und Medienkonsum sind von Grund auf schwierige Themen. Ganz besonders, wenn es sich dabei

um die eigenen Kinder handelt. Als Beobachter von außen liegt die Lösung ja immer klar auf der Hand

und wird nur von den verblendeten Eltern nicht wahrgenommen. Die Möglichkeiten des Alles-besserWissens sind besonders in Sachen Medien sehr ausgeprägt, schließlich hat jeder von uns schon einmal

Erfahrungen mit Medien wie dem Fernsehen, Büchern und dem Internet gemacht und dementsprechend

ist einfach jeder ein Experte auf dem Gebiet.

In meiner grenzenlosen Naivität versuchte selbst ich als Medien-Junkie meinen Sohn mit seinen fast drei

Jahren Jahren vom iPad fernzuhalten. Beinahe 10 Monate hielt ich durch. So lange war das iPad für ihn

nur ein Gerät zum Fotos und Videos machen. Irgendwann ließen sich aber die bunten Möglichkeiten

dieses schönen Tablets nicht mehr verheimlichen und so begann ich ihn mit knapp drei Jahren langsam

aber sicher an Apps und Bedienung heranzuführen. Was die Bedienung angeht: Die ist dermaßen intuitiv,

dass selbst ein dreijähriges Kind nach kürzester Zeit die meisten Kniffe verinnerlicht hat. Swipen, HomeButton, vergrößern und verkleinern werden zu routinierten Handlungen, ebenso wie es Gabel halten oder

der Oma winken sind.

Wie bei allen Apps gilt: Man muss wühlen und waten durch viel Schmodder, viel F2P und hier und da

begegnen einem echte Edelsteinchen. Gut wäre es auch sich zu überlegen, was einem bei einer App für

die eigenen Kids eigentlich wichtig ist. Bei mir sind es folgende Punkte:1. Nicht zu hektisch, nicht zu

wilde Animationen, keine Reizüberflutung 2. Aufgeräumte Optik, damit sich das Kind selber orientieren

kann 3. keine Buttons, die weg vom Spiel führen, sei es zur Homepage des Entwicklers oder in den AppStore 4. Schöne Geschichte, schöne Figuren, ansprechend gezeichnet 5. Wie auch immer gearteter

Lerneffekt ist nett. Sei es in Sachen Bedienung, Wissen, Farblehre, was auch immer. Definitiv kein Muss

(siehe Toca Cars), aber die Abwechslung macht's. 

Hier daher erst einmal drei der beliebtesten Apps meines Sohnes. In Kürze sollen noch drei weitere

folgen.

Alter: Gilt bisher für den Zeitraum von 3 bis 4,5 Jahren.

1. Wimmelburg HD

Wimmelburg HDist die einfache Umsetzung des Wimmelbuch-Prinzips in eine App. Im Grunde ist es

nicht viel mehr als ein großes, scrollbares Bild, auf dem sich viele verschiedene Figürchen tummeln und

wo es an jeder Ecke eine neue schöne Szene zu entdecken gibt. Die Wimmelburg hat sich dabei ganz auf

Mittelalter- und Märchenthematik fokussiert und so überrascht der Frosch im Brunnen ebenso wenig wie

die Bogenschützen, die vergebens während einer Übung das Ziel zu treffen versuchen. Die App wurde

von Ravensburger Digitalentwickelt und ist generell - wie beim großen Bruder Ravensburger für

Brettspiele - ein guter Hinweis auf recht hohe Qualität. Dieser Hinweis trifft bei Wimmelburg auch zu.

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Die Charaktere und die Landschaft sind wirklich wundervoll animiert, überall gibt es kleine Geheimnisse

zu entdecken und beinahe alles, das angetippt wird, reagiert mit dem Spieler. Ein tolles Gefühl für

Kinder, wenn jede Berührung auch eine Reaktion auslöst. Zudem gibt es Miniquests, die auch ein

Kleinkind nach kurzer Erklärung selber lösen kann. Und falls nicht: Gar kein Problem. Diese Quests

stehen dem normalen Spielerleben nicht im Weg. Mein Sohn, der sich sehr für Ritterthematik und

Kämpfe interessiert, liebt das Erkunden wirklich über alles. Viele Stunden hat er gebraucht, bis es ihm

doch etwas zu langweilig wurde. Zum Glück vergessen Kinder manchmal schnell und nach zwei Monaten

Pause hatte er erneut viel Freude an dieser App, die zu Recht einige Preise einheimste. Zudem kann man

bei Bedarf die Kleinen damit auch alleine spielen lassen, da es keine fiesen Buttons gibt, die einen aus

dem Spiel werfen oder in den iTunes-Store begleiten. Erwähnte ich schon den niedlichen Sound? Für

2,99 € könnte diese Universal-App (und auch für Android) euch und euren Kindern gehören. LieblingsApp! Ich vergebe 5 von 5 ins Schwarze getroffenen Pfeilen.

2. Toca Cars

Das Spielchen Toca Carsist eine Mischung aus Rennspiel und Sandbox. In einer wunderschönen

Papercraft-Welt hat man als SpielerIn die Möglichkeit, entweder direkt ein Rennen in einer niedlichen,

kleinen Stadt zu starten oder in den Sandbox-Modus zu wechseln und dort selber eine kleine Stadt zu

entwerfen. Beim Autorennen fährt die Seifenkiste einfach auf die Stelle zu, auf die gerade der Finger

gehalten wird. Auch für kleinere Kinder zu meistern. Dabei gilt es Hindernissen auszuweichen oder -noch besser - direkt drauf zuzufahren und einfach Ampeln und Bäume direkt umzunieten. Im SandboxModus hingegen lassen sich alle Gegenstände der Spielwelt im Gebiet per Drag & Drop verteilen. So

stapelte mein Sohn einmal alle möglichen Ampeln und Schilder direkt aufeinander: Ein perfekter schiefer

Turm war geboren und konnte hinterher mit Freude umgefahren werden. Da die Steuerung doch etwas

komplexer ist, würde ich Toca Cars nicht vor 3,5 empfehlen. Damit Spaß haben kann man bestimmt bis

man süße sechs ist. Oder über 30. Man weiß es nicht. :) Tipp: Es gibt Sprungschanzen yay! Toca Cars ist

ein Spiel aus dem riesengroßen Toca Universum, an das ich mich bisher aber noch nicht groß

herangetraut habe. Für winzige 0,89 € könnte es euch gehören.

3. Der kleine Drache Kokosnuss – Lernspaß

Diese App basiert auf dem kleinen Drachen Kokosnuss, der von Ingo Siegner ins Leben gerufenen

Kokosnuss Welt. Inzwischen existieren unzählige Bücher, Hörbücher und auch anderer diverser

Merchstuff. Bis auf ein Hörspiel und ein Buch haben wir zwar nicht davon, aber diese App ist trotzdem

sehr empfehlenswert. Sie trägt den Begriff "Lernspaß" im Titel und das fungiert natürlich als billiger

Trick, um Eltern auf der Suche nach "pädagogisch wertvollen Spielen" mit dem Finger auf den KaufenButton zu locken. Trotz des Offensichtlichen: Der kleine Drache Kokosnussist eine schöne, durchdachte

und auch sehr vielseitige App geworden, die man sowohl Eltern als auch Kindern bedenkenlos ans Herz

legen kann. Von einfachen Formenspielen, hin zu einfach dargestellten Rechenrätseln und Hochstapeleien

gibt es auch ein kleines Belohnungssystem, das zum Weiterspielen ermuntert. Wie in "echten" Spielen

üblich kann ich mit genügend Erfahrungspunkten (hier: Kokosnüssen) neue Spiele freischalten. Da alles

aber durchweg komplex ist, würde ich zur Frustvermeidung diese App nicht vor dem Alter von vier

Jahren anbieten. Zudem muss unbedingt gemeinsam gespielt werden, da die vielen Spielchen nicht

unbedingt selbsterklärend sind. Durch den ansteigenden Schwierigkeitsgrad ist die App garantiert bis ins Grundschulalter geeignet. Lobenswert erwähnen möchte ich auch den einstellbaren Timer, der das Spiel

nach einer bestimmten Zeit automatisch beendet. Von 1 bis 60 Minuten ist alles drin. Schöne Idee.

Kostenpunkt: 2,99€. 

----------------------------------------------------------Das waren vorerst unsere drei beliebtesten Kinder-Apps. Weitere drei folgen in Kürze. Die bisherige iOS

Auslese findet ihr übrigens hier:

#01 iOS Auslese.

#02 iOS Auslese. Competitive Edition.

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Auslese: iOS. #01

Als ich vor ungefähr einem Jahr ein iPad geschenkt bekam, war die kodifizierte Binnengroßschreibung

aller damit verbundenen Software das kleinste Hindernis. Sehnlichst erwartete ich den App-Store, wurden

mir doch seit jeher all' die wunderbaren Spielchen angepriesen, die mir zum ultimativen Lebensglück

noch fehlen würden. Und in der Tat: der App-Store bietet eine Vielfalt und auch Qualität von Spielen,

von der ich als bisherige Android-Nutzerin nur träumen konnte. Es gab nur ein Problem: Wie in dieser

enormen Vielfalt das Richtige finden? Suchmaschinenfür Apps waren mir noch gänzlich unbekannt und

so wühlte ich mich durch eine Vielzahl von Empfehlungen und erfuhr das leidvolle Prinzip "Learning by

doing" am eigenen Leib. Es wird Zeit ein wenig zu reflektieren und einen kleinen Dank zurückzugeben.

Ein kurzer Rückblick auf meine bisherigen Lieblingsspiele für das iPad. Völlig willkürliche Reihenfolge

und noch lange nicht komplett.

1. Tiny Thief

Tiny Thiefwurde von 5 Ants entwickelt und steht unter der Schirmherrschaft der Angry BirdsMacher

Rovio. Das tut dem Spiel aber keinen Abbruch und man sollte trotz aller Vorbehalte gegenüber

Kommerzschleudern diesem kleinen Dieb eine Chance geben. Als Tiny Thief tappenwir uns durch

liebevoll gezeichnete Szenerien und versuchen irgendwelchen Schurken Diamanten, Toupés und

leckereTorten zu entwenden. Nebenbei möchten wir noch unser kleines Frettchen retten und bei

zusätzlichen Schätzen erhalten wir extra Sternchen, mit dem Ziel das hübsche 3-Sterne-Rating zu

ergattern. Die liebevoll humorige Art mit der sanft ansteigenden Lernkurve macht einfach Spaß.

Wermutstropfen ist das integrierte Lösungsbuch mit eingebautem Timer, der einem das Benutzen dieses

nur einmal innerhalb von 24 Stunden erlaubt. Ansonsten darf man - Rovio lässt hier grüßen - bezahlen.

Bei einem F2P Titel wäre das sicher keine Erwähnung wert gewesen, aber dieses Spiel darf man regulär

im App-Store bezahlen. Nichts desto trotz: Wunderbar, spaßig, herausfordernd und süß. Ich vergebe 5

von 5 diebischen Elstern.

2. Dungelot

Ich habe eine ausgeprägte Schwäche für Roguelikes. Sei es FTL, Realm of the Mad God(11.02.2014:

aktuell leider aus Sicherheitsgründen down)oder Dungeons of Dredmor: Ich will sie alle! Dungelot hat

die Besonderheit, dass es für iOS konzipiert wurde und wirklich sehr einfach und klassisch gehalten ist.

Die Zutaten belaufen sich auf ein paar herkömmliche Rollenspielklischees wie den heiligen Paladin oder

den ewig betrunkenen Zwerg, garniert mit typischen Zaubersprüchen, einem begrenzten Inventar und

abgefahrenen Monstern und schwups hat man ein wunderbar sanftes und unterhaltsames Casual

Roguelike geschaffen. Dem Balancing der Charaktere hätten die Entwickler zwar noch das ein oder

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andere Stündchen gönnen können, aber das findet man zum Glück erst spät heraus und bis dahin wird

man sehr viel Freude am Sterben haben. Wirklich. In aller kürzester Kürze erscheint übrigens Dungelot 2.

Es bleibt also nur noch wenig Zeit sich auf dieses Abenteuer einzustimmen. Go dying!

3. Ridiculous Fishing

Ridiculous Fishingwird seinem Namen gerecht. Diese Art des Fischens hat mir mein Cousin damals an

der Fulda verschwiegen. Hätte ich geahnt, welche Freude es bereitet mit einer Uzi auf einen Haufen

Fische und Quallen zu donnern, wäre mir wohl so mancher nasse Fuß erspart geblieben. Es gab viele

Widrigkeiten in der Entstehungsgeschichte dieses Spiels, die auf Superlevel wunderbar nachzulesensind.

Es mischt die Mechaniken des Ipads mit einem phantastischen Grafikstil, cooler Musik und lustiger

Gameplaytechniken einfach perfekt. Eines der ersten iOS Spiele, das ich bis zum Ende durchspielte und

von dem ich jede Minute genoss. VlambeerAhoi!.

----------------------------------------------------------------------------------------In Bälde werde ich noch mehr Lieblingsspiele vorstellen, aber für heute soll es das erst einmal gewesen

sein. Im Übrigen suche ich bis heute - erfolglos - ein buntes 3-Match Game ohne abenteuerliche Extras,

welches KEINE In-App Purchaseshat. Hinweise zu dem Verleib jener Spiele werden gerne hier oder auf

Twitterentgegen genommen. Merci!

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Alles neu macht der... Juli.

Man munkelt, dass Menschen die in einer schwierigen Phase ihres Lebens sind oder einfach vor

irgendeiner Art Umbruch stehen, gerne zum Frisör gehen. Dann verpassen sie sich die Haarfarbe ihrer 

Qual Wahl und gehen genüßlich ihrer Wege. Bestimmt wirkt es wie eine Art Befreiungsschlag. Das Alte

hinter mir. Die Haare auf dem Frisörboden. Das neue vor mir.

Das alles munkelt man zumindest. Es ist ein Phänomen, das scheinbar stets an mir vorrüber zog und

deren Existenz sich nie auf meine langen Haare auswirkte. Vermutlich bin ich einfach zu bequem, zu

konventionell oder einfach langweilig. Ich mag meine Haare wie sie sind. Lang. Blond. Bisschen öd. Viel

zu schwer und dick um auch nur irgendetwas Aufregendes damit machen zu können.

Allerdings, das stellte ich jetzt erneut fest, gehen Phasen des Umbruchs oder emotionalen Verwicklungen

auch an mir nicht ganz spurlos vorbei. Dieses oberflächliche Monster in mir, zumindest in

Technikbelangen der Rest ist mir Wurst, diesem Monster in mir ist das Aussehen meiner Webpräsenz,

meines neusten Spieldevices oder MP3-Players ungemein wichtig! Ich ließ dereinst einen hübschen

iRiver MP3-Player heimlich aus den USA importieren, da er dieses sexy metallic Rot besaß. Wie dem

auch sei. Mein Blog wird neu. Optisch. Wo die Reise hingeht weiß ich noch nicht, aber irgendwie muss

sich doch die Repräsentation meiner digitalen Existenz meinen Lebensbedingungen anpassen!

Im Moment weiß ich nicht genau, wie mein Leben weiter verläuft, wie ich das alles schaffe, was ich

machen werde und ob vieles noch Sinn macht, so wie es einmal war. Also genau wie mein Blog. :-)

Hinzu kommt eine selbst auferlegte Twitterpause, die mir helfen soll meine Gedanken zu ordnen. Ich

merke, wie ich durch Twitter stets von einer Ablenkung zur nächsten schreite und wie wenig ich mich mit

dem ganzen Zeug beschäftige, mit dem ich mich mal beschäftigen müsste. Ich liebe Twitter, aber

vielleicht zu sehr.

Ich löschte mein Blog übrigens komplett, muss also nach und nach viele Bilder wieder einpflegen und

lustige Kategorien erstellen und und und. Dabei fiel mir auf, dass ich sogar eine Kategorie "Sex" habe.

Warum, weiß ich auch nicht genau. Please hold the line. 

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Achtung: freilaufende Katzenbesitzer

Ich weiß nicht, ob Sie es wussten, aber sich ein größeres Haustier anzuschaffen lässt einen Mitglied in

einem "Club" werden, in dem man doch nie sein wollte! NIE!

Und jetzt ist es doch passiert. Der Club nennt sich "Katzenbesitzer" und steht anderen interessanten

Gruppierungen in Sachen Besserwisserei, Angeberei, Einmischerei, Phantasterei und allerlei Fanatismus

in Nichts nach. Mit anderen interessanten Gruppierungen meine ich übrigens Personengesellschaften wie

"Eltern", "Großeltern" oder auch "Verwaltungsbeamte". Ihr wisst schon, die die sich einem Lebensinhalt

völlig hingeben und nur noch in sehr abgegrenzten Bahnen leben und denken. Die, die sich nicht

zurückhalten können und IMMER einen Haufen "Tipps" für jeden bereithalten, der nicht bei 3 auf dem

Kratzbaum ist.

Verzeihung, ich schweife schon wieder ab. Daher mal von vorne: Ich bin ein schrecklich tierlieber

Mensch. Schrecklich tierlieb in dem Sinne, dass ich beispielsweise Tauben liebe und mich freue wie ein

Meerschweinchen auf Kaffee, wenn ein Taubenpärchen vor mein Fenster geflogen kommt, um Guten

Morgen zu sagen. Ich mag sie halt (meistens) alle. Dennoch hat mir die Tatsache, dass meine schlesische

Oma als ich ca. 2 Jahre alt war, dem Hahn vor meinen Augen den Kopf abhakte und die Katze damit noch

etwas rumspielte, einen gewissen Pragmatismus diesbezüglich mitgegeben. Wenn ein Spatz gegen unser

Fenster fliegt und eine Stunde jämmerlich am Boden rumfiepst und augenscheinlich bald stirbt, gehe ich

los und suche einen großen Stein. Man wisse schon wofür. Wohlwissend, dass so ein Spatz selbst in der

Tierklinik nicht mehr überlebt und die Kosten zu hoch dafür wären.

Kurz: Es sind doch "nur" Tiere! Wir haben sie vielleicht ungemein lieb und bauen emotionale

Verbindungen auf, die wir vielleicht vergleichen können mit den Bindungen zu anderen Menschen, aber

sie können doch niemals einen Menschen ersetzen. Bin mir sicher, dass es genug Menschen gibt, die ihre

Verbindung zum Tier zu der eines Menschen sogar vorziehen. Klar, sie ist ja auch bei weitem nicht so

kompliziert und Widerworte gibt es selten. Bin schon wieder abgeschwiffen. Ich wollte sagen, bitte lassen

Sie die Kirche im Dorf. Am besten in irgendeiner kleinen bayrischen Kleinstadt, wo die Menschen sich

noch freuen, wenn sie dort bimmelt.

Nachdem ich nun auf der Suche nach Informationen über Katzen und deren Haltung durch den Sumpf aus

Katzenforen gewatet bin, muss ich einfach einen gewissen Fanatismus feststellen, der nur sehr schwer zu

ertragen ist.

Da gibt es zum Beispiel die, die sagen: "NUR Tierheimkatzen! Alles andere ist widernatürlich!" Und

dann diejenigen die sagen: "NUR Rassekatzen. Nur um diese wurden richtig geimpft, entwurmt und

sozialisiert!" besonders haaresträubend war übrigens für mich persönlich die Fraktion "Lass die Katze auf

keinen Fall nach draußen! Besonders nicht, wenn es eine Rassekatze ist!" Weil die besonders teuer sind?

Weil man dann NOCH trauriger ist, wenn sie überfahren wird? Da gab es sogar ernsthaft Personen, die

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vorgeschlagen haben sich doch 2 Katzen zu holen. Eine Rassekatze für drinne und eine Tierheimkatze,

die auch mal raus darf. Wem sich hier nicht alles schüttelt, dem empfehle ich eine bitte eine Dosis

Vernunft, gepaart mit Humanismus. Intravenös.

Nach all' den Gedanken über diese verschiedenen Gruppierungen, hege ich langsam den Verdacht, dass

Aristoteles vielleicht Recht hatte. In seiner Nikomachischen Ethik behauptet er, dass nur diejenige

Handlung sittsam ist, die "das rechte Maß" einhält. Extreme sind immer abzulehnen. Sei es nun, dass man

sich in seiner Rolle als Elternteil völlig verliert und über Jahre für nichts anderes mehr lebt als für

Kindererziehung oder für den Beruf oder dass man eben nur noch Katzen im Kopf hat und folglich

missionarisch die Welt bereist. Es sind viele Probleme, die eine innerlich "Spezialisierung" mit sich

bringt. Gut auch zu sehen bei Bereichen wie religiöser Fanatismus, Maskulinismus, politische Gesinnung,

Feminismus,...

Ich sehe übrigens, nach einigem Abstand auch, dass ich das erste Lebensjahr meines Sohnes im

nachhinein ZU perfekt gestalten wollte. Schätzungsweise 1 Trillion Bücher gelesen und mit der

Küchenwaage die genaue Fleischmenge für seine Breimahlzeit herausgemessen. Beim nächsten Kind

wäre es wahrscheinich eher "ach hier ein bissl und da ein bissl fertsch". Behaupte mal dreist, das ist

gesünder. Für alle Beteiligten.

Diese Katzenstories haben mich wirklich wieder Toleranz gelehrt. Jeder nach seiner Fasson und ich

werde einen Teufel tun, irgendwem Einzelheiten seines Lebens vorzuschreiben. Und ich lese nur ein

Katzenbuch, nicht die bereits ausgeliehenen 93880425875. Übertreibung wahrscheinlich.

Katzen konkret:

Es werden übrigens zwei Norwegische Waldkatzen, da diese besonders Kinderlieb und geduldig, aber

dennoch verspielt und gewitzt sein sollen. Sie dürfen bei uns nämlich in den absolut ungesicherten

Freigang.

Eigentlich sollte es nur eine Katze werden, aber...

Und hier ein ziemlich stylisches "Katzengadet"

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Angespielt Podcast: Lollipop Chainsaw und Sexismus in Games

Angespielt zu Lollipop Chainsaw

Ich war dabei! "YaY!" o/

Und alle anderen so: "Du klingst aber mies!" /o

Und ich so: "O.o?"

Am Ende: (>_

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Fragwürdiger Kommentar: The Walking Dead

 

Spoilerwarnung wäre untertrieben. Ein Text für Menschen, die das Spiel bereits gespielt haben. Oder fürMenschen, die kein Interesse haben dieses Spiel zu spielen, was ein grober Fehler wäre. Oder für

Menschen, denen alles egal ist. Oder für Zombies die Lesen können.

 

Du hast 4 Portionen Nahrung und 10 hungrige Personen, darunter 2 Kinder. Du verteilst das Essen. Viel Spaß!

 

The Walking Dead

 

Ähm. Moment, also eigentlich sieht ja Spaß anders aus, als vor solch eine moralische Zwickmühle

gestellt zu werden. Das Essen besteht zudem aus so kleinen Portionen, dass sie sich nicht weiter aufteilen

lassen. Wie ein halber Apfel zum Beispiel. Man möchte es nicht tun und dennoch muss man es tun. Und

man überlegt und spricht mit den Personen. Wem geben? Der Krankenschwester die fleissig unseren

Verletzten zusammezimmert? Scheint sinnvoll. Der "Anführerin" die auf ihrem Wachposten alles

beobachtet, aber ziemlich sauer auf uns ist, weil wir noch mehr hungrige Mäuler angeschleppt haben? Siewird es uns doch eh nicht danken. Ja sie ist sauer. Zu Recht, wir haben wiedermal Menschenleben gerettetund müssen jetzt auch die negativen Folgen unseres Großmuts ertragen.

Wir lernen sehr schnell: das Leben hat viele Seiten. Schwarz und weiß und grau und lila und blutrot. Wir

versuchen irgendwie das Richtige zu tun, schlängeln uns so durch. Hoffen die negativen Auswirkungen sind nicht allzu groß. Viel Zeit zum Überlegen, bleibt uns nicht. Wir hetzen so durch.

Zurück zur Ausganssituation. Wem geben wir nun das Essen? Ich habe zunächst natürlich die Kinder

bedacht. Sie haben es am Nötigsten. Hat sich wer anders entschieden? Wenn ja warum? Für meinen

Schützling Clementine würde ich sowieso alles machen. Und Kinder jammern ja auch so viel! :) Also

lieber schnell vorsorgen.

Dann der Typ am Zaun. Mark glaube ich. Warum? Weil er gerade schwer schuftet und Larry hasst uns.

Und wir hassen ihn, also nutzen wir einfach unsere Macht aus und geben dem Schufft nix. Ist doch klar.

Fühle mich schlecht deswegen. Kenny, der Vater von Duck bekommt nichts, da sein Sohn ja bereits

etwas bekommen hat. Phu. Gerecht sieht anders aus. Scheint mir doch sehr willkürlich. Doug möchte ich

etwas geben, er nimmt es aber nicht an, da er sich immer noch schlecht fühlt, weil ich IHN gerettet habe

und nicht die Reporterin.

Apropos Reporterin Carley. Bei mir ist sie tot. Mausetot. In Episode 1 habe ich mich für Doug

entschieden, da sie ja eine Waffe in der Hand hatte und den Zombie hätte erschießen können. Dachte ich.

Ergebnis kennen wir. Aber: Keine massenkompatible Entscheidung

Ich stehe mit meiner Entscheidung scheinbar recht alleine da. Aber warum bitte haben so viele die Frau

gewählt, die doch zudem noch bewaffnet ist? Hallo du, ja du, warum hast du das getan? Weil es eine Frau

ist? Weil das Bild gerade da so hinzeigte? Weil es dir egal war, dass sie eine Waffe hat oder weil der

kluge Kerl eine Konkurrenz? Ich verstehe es nicht. Würde es aber gerne verstehen. Sollten wir gleich das

gesellschaftliche Fass öffnen, weil die Mehrheit der Spieler (ganz sicher auch mehrheitlich männlich),

sich für die Rettung der nicht einmal wehrlosen Frau eingesetzt hat?

Ich springe zum Ende der Episode 2. Die beiden Brüder. Phu harter Tobak oder? Als ich alles entdeckte

dachte ich nur wtf wtf wtf wtf wtf WTF???!!!111drölf

Dann beginnt die Mutter, deren Name mein Nudelsieb eines Namensgedächtnis wahrscheinlich nicht

einmal registriert hat, zu erklären. Ein wenig. Und plötzlich habe ich Mitleid und denke, ach verdammt,

auch die wollen nur überleben und sofort fühle ich mich furchtbar. Schrecklich! Aber nur kurz.

Gottseidank werden die Brüder bald gewaltätig und ich habe keine Zeit mich in meinem Mitleid zu

suhlen. Auf aggressive Menschen zu schießen, fällt ja zum Glück leichter.

Den ersten Bruder im Stall bringe ich um. MANN WAR ICH WÜTEND! Sie hat es gesehen...

Clementine. Nein! NEIN! Beim Zweiten war es einfacher, den lasse ich leben. Alle schauen zu. Meine

Wut ist verraucht, sie haben irgendwie ihre gerechte (?) verdiente Strafe bekommen. Bin ich jetzt die

Justiz?

Irgendwas mit 80% der Spieler haben auch einen der beiden Brüder leben lassen. Vermutlich den selben.

Nachdem man schon die Mutter hat sterben lassen, tut man es dem Verbliebenen nicht mehr an. Er ist ja

sowieso zum Sterben verurteilt. Oder hat jemand den 1. Bruder leben lassen? Was passiert dann?

Ich habe die Möglichkeit Clementine zu sagen, dass es mir leid tut. Dass es ein Fehler war. Phu, ich

konnte mein Gewissen erleichtern, aber ein fader Beigeschmack bleibt. Warum nur habe ich mich so

hinreissen lassen? Macht der Gedanke, es hätte sowieso jemand anderes auch getan, die Tat etwa besser?

Wäre dieses Spiel nicht so gewalttätig, ich würde es in meiner baldigen Rolle als Philosophielehrerin die

Klasse spielen lassen. In "Partnerarbeit." Die Zeit läuft schnell ab, sie können nicht lange diskutieren.

Einer MUSS handeln, er wird sich schlecht fühlen. So schlecht wie ich mich gefühlt habe, wenn es nur

die Wahl gab zwischen mieser Entscheidung und beschissener Entscheidung. Und dann noch

rechtfertigen vor dem Mitspieler. Wie ist die Welt im Ausnahmezustand? Wie sind wir Menschen im

"Urzustand"? Wir spielen in diesem Spiel Hobbes Naturzustand nach und erfahren so, was er gemeint

haben könnte. Sehen aber auch, dass nicht alles egal ist! Dass ich nicht jedem ein Wolf bin, sondern auch

Sympathien für Menschen hege und mich sogar für sie aufopfern würde. Deontologische Ethik oder

konsequentialistische Ethik? Mal so, mal so? Je nach Situation? Ducks Mutter sagt zum Schluss, es gäbe

jetzt kein Gut oder Böse, es gäbe nur das Überleben. Stimmt fast, denn es gibt nicht nur gut oder böse

sondern auch schwarz und weiß und grau und lila und blutrot.

Buy it!

 

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#2 Wer bist du, was machst du und warum Twitter?

Blick hinter die Twitterkulissen

Endlich widme ich mich wieder meiner berühmt berüchtigten Kategorie, die versucht einen kleinen Blick

auf das Nicht-Twitter-Ich einiger Twitter zu erhaschen. Es gab sage und schreibe schon einen weiteren 

Teil und mit unglaublich investigativer Kraft habe ich auch diesmal wieder 3 interessante Twitterer vor

das nicht vorhandene Mikrofon gezerrt und ihnen ihre intimsten Details und Geheimnisse entrissen. Nein.

Achtung: Unlustigkeitswarnung! Heute ohne sprühenden Witz, aneinander gereihte Pointen und

echauffierenden Charme! Sry. Srysly. 

Ich stellte meinen Opfern folgende Frage, die sie mir dann in handlichen 3-5 Tweets beantworten

durften: 

Wer bist du, was machst du und warum Twitter?

1. @king_of_chaos

Follower: 781

Folgt: 498

Tweets: 11.517

Wer bist du, was machst du und warum Twitter? 

Ich bin Daniel, residiere in Karlsruhe und bin verrückter (Natur-)Wissenschaftler, Zocker und

nicht zuletzt frischgebackener Familienpapa.

Twitter deshalb, weil ich selten so einen Haufen chaotischen lustigen Unfug auf einem Haufen

gesehen habe - bin ganz in meinem Element.

Allerdings findet man mitten darunter ernsthafte Diskussionen, Beiträge, echte Denkanstöße -14 / 235

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diese Mannigfaltigkeit finde ich so wundervoll.

Vor allem aber machen es die Menschen aus: Wie viele interessante, liebenswerte Leute ich durch

Twitter kennengelernt habe - unbezahlbar! 

Kommentar: Ich bin Daniel aus unglaublich profanen Gründen gefolgt. Ich finde ganz einfach, er sieht

ein wenig aus wie mein Bruder (habe ich Recht oder wie?) und ich dachte: "Ist ja lustig, dem folge ich

mal." Ganz einfach. Sehr kindisch. Und doch habe ich es nie bereut, sondern bin über meinen

"Glückstreffer" sehr erfreut. Oberflächlichkeiten haben mir so eine neue "Perle" in meiner Timeline

beschert und auch das ist eben Twitter. Seine Profilbeschreibung trifft es auch ganz gut, besonders was

den Gehalt an grobem Unfug angeht. Allerdings kein typischer Sprüchetwitterer, die außer ihren,

zugegebenermaßen oft lustigen, Kurzwitzen keine weiteren Informationen preisgeben oder Zweit- und

Drittaccounts sind. Da folge ich nur wenigen, denn wenn nur eine Pointe der anderen folgt, dann

langweilt mich das auch wieder schnell. Ich will mehr wissen! Und siehe da, auch in seiner

Interviewchenantwort hat Daniel diesen persönlichen Kern gezeigt, den ich eben oftmals schätze. Ich

glaube wirklich, natürlich bis auf den ersten Tweet, hätte die Antwort von mir sein können. 

2. @Carsten_Hucho

Follower: 158

Folgt: 121

Tweets: 2.497

Wer bist du, was machst du und warum Twitter? 

Ich bin Physiker, zuständig für 'Technology and Transfer' an einem materialwissenschaftlichen

Institut. Transfer heisst hier auch: Wissens-T

Beschäftige mich beruflich und Privat mit der *Kultur* der Wissenschaften. Unter anderem im

Rahmen meines Salons "Smart-S" (sprich smartass) 

Dort treffen sich Geistes- und Naturwissenschaftler mit Künstlern .. Bankern :P Posaunt wird hier:

http://www.smarts-club.com

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Scheinprobleme - 03-08-2016

Wie es mir gefällt - http://scheinprobleme.de

Twitter ist schnelle Kommunikation. Pointenreiche Hinweise auf Aktuelles, Interessantes. No

dress-code.

Kommentar: @Carsten_Huchosteht hier stellvertretend für eine große Leidenschaft von mir, die unter

vielen anderen Leidenschaft oft zeitlich leidet: die Naturwissenschaft. Im Grunde genommen studiere ich

Philosophie nur der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie wegen und mache auch keinen Hehl daraus,

dass mich viele andere philosophische Themenbereiche anöden und im Falle von Adorno auch gerne

einmal überfordern. Ich freue mich immer, wenn ich zumindest über meine Timeline hin und wieder

kleine nett verpackte Häppchen aus aktuellen Forschungen mitbekomme. Twitter bietet hier einen

wirksamen Filter der aktuellen Nachrichten, denn meist kommen nur die interessanten Meldungen durch.

Sein Versuch einer Verbindung von Wissenschaft und Kultur ist für mich unglaublich spannend und wird

durch die Blogform natürlich wunderbar gestützt. Was das Lesen der Texte angeht scheitert es bei mir oft

(nicht immer), und jetzt folgt ein grausames Geständnis (ich höre bereits wie der Entfollowbutton zuckt),

am Wissenschaftsenglisch. Der Gott der Sprache hat mich verflucht und mir wenig Geduld für andere

Sprachen vermacht. Sobald es etwas komplizierter wird, weigert sich mein Gehirn außerhalb des

universitären Bereichs etwas damit zu tun haben zu wollen. Das ändert alles nichts daran, dass Carsten

Hucho ein tolles Projekt betreibt von dem ich mir wünschen würde, dass viel mehr Interessierte daran

teilhaben würden.

3. @MondMonsterchen

Follower: 48

Folgt: 59

Tweets: 3.225

Wer bist du, was machst du und warum Twitter? 

ich bin:frustrierte,durchgeknallte,spaßerprobte,hirnverrenkende,im-und expulsive,kitzelige,selbst

kind gebliebene vollzeitmama mit ambition.

ich mache:dreck,dreck weg,spaß,ernst,mir gedanken,arbeiten die selbst sysiphos dankend

ablehnen würde,es mir selbst manchmal schwer,FREUDE!

ich twittere,weil:ich menschen liebe,lachen liebe,das leben in seiner vollen bandbreite in dolby

surround will(u.mir sonst keiner zuhört^^)

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Scheinprobleme - 03-08-2016

Wie es mir gefällt - http://scheinprobleme.de

Kommentar: Ja, das stimmt. Die Tweets von @MondMonsterchensind oft irgendwie anders. Auch ihre

Antwort ist irgendwie anders. Also da fehlen so ein paar Großbuchstaben, eine Handvoll Leerzeichen und

einige Punkte würde man vielleicht ganz woanders hinschieben. Und ja es stimmt auch, dass das völlig

egal ist! Ein Tweet von MondMonsterchen ist eben ganz unverwechselbar. ? Warum wir uns folgen liegt

wohl auf der Hand. Beide irgendwie "andere" Mamis, mit einem Hang zum Wahnsinn und Selbstironie.

All das gibt ihre Antwort vortrefflich wieder. Wenn ich mal wieder das Gefühl habe auf den Boden der

Realität gebracht werden zu müssen, lese ich gerne ihre lustigen Alltagstweets, die mit dem ganz

normalen Irsinn. Ihr wisst schon. Und ganz ehrlich, der letzte Satz "u.mir sonst keiner zuhört^^" ist bei

einer Mutter einfach wahr! Wer will schon immer diese Kindergeschichten hören? Nicht die lustigen,

sondern die langweiligen und nervigen. Nicht mal wir wollen das und doch, muss man es ab und an

einmal loswerden. Sie ist einfach anders und lustig. Mein Lieblings-Monster!

Solltest du Lust bekommen haben, Dich freiwillig von mir sezieren zu lassen und dich meiner

schonungslosen Interviewtechnik auszusetzen, darfst du mich gerne per Twitter anschreiben @

Scheinprobleme.

Die 1. Folge dieser kleine Reihe befindet sich hier. 

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(Kinder-) Fasching oder Sternstunden der Pädagogik

Es gibt nur zwei Gründe um zum Fasching zu gehen:

A) du bist total betrunken und kannst nicht aufhören zu trinken

B) du hast Kinder und willst ihnen was "Gutes" tun.

Da meine Zeiten betreffs A schon länger vorbei sind, zwang mich Punkt B zu einem sogenannten

"Kinderfasching" zu gehen. Das ist ähnlich wie bei den Großen: Dort wird sich verkleidet, es gibt dumme

Witze und Bonbons. Nur ohne Drogen und Alkohol. Ihr erkennt das Problem: OHNE Drogen und

Alkohol! Also eben just jene Zutaten, die das sonst alberne Rumgehopse noch irgendwie erträglich

gemacht haben. Da laufen also gefühlt 40000 merkwürdig verkleidete und unter Bonbondröhnung

aufgeputschte Kinder durch eine Stadthalle und rangeln sich so von Programmpunkt zu Programmpunkt.

Und ich mit Sohnemann mittendrin. Hach....

Irgendwann hat es ihm auch gefallen, so nach 30 Minuten klammerte er sich nicht mehr wie ein

verzweifeltes kleines Äffchen an meinen Hals sondern lief auch mal 2 cm weiter von mir weg, um dann

natürlich sofort wieder umzukehren. Viel zu laut, viel zu hektisch, viel zu viele Kinder die alles

umrannten, was mindestens 0,5 cm kleiner war als sie.

Und manchen Kindern hat man einfach keinen Gefallen getan. Ich kann mir nicht helfen, aber das

wirklich wirklich dicke kleine Mädchen, in einem spanischen Flamencokleidchen, dass ihren Bauch noch

besonders gut zur Geltung brachte... Hach? Vielleicht wollte sie es so, vielleicht hätten die Eltern doch

sich was anderes überlegen sollten oder, im schlimmsten Fall, wollten es die Eltern so? Oder der kleine

sehr dicke pausbäckige Junge im Superman Kostüm. Ja also nein... Natürlich sollen die Kinder so gehen,

wenn sie es möchten und man sie von nichts überzeugen kann, aber ich kann nicht verhindern, dass es auf

mich mitleiderregend wirkte. Im Kopf suche ich verzweifelt Alternativen, aber sie sind rar.

Und dann die "Moderation". Pubertierende Teenager die wirklich dankenswerter Weise die Organisation

dieser tragisch-komischen Veranstaltung übernommen haben. Nur wenn man keine Kinder mag, sollte

man es vielleicht lassen?

Moderatorin brüllt ins Mikro: "Kommt ihr jetzt bitte alle mal her!" 5 Sek. Pause. "Alle herkommen!" ...

"ALLE!" Genervt: "Also wir können es auch lassen!"

Die wird bestimmt mal Lehrerin. 

Viel später noch ein Klassiker aus dem Bereich Sternstunden der Pädagogik: "Jetzt schreit alle mal ganz

laut!" Kindern schreien. Genervt: "Lauter!" Kinder schreien lauter. Moderatorin seufzt und schüttelt

enttäuscht den Kopf. "Das wird nichts. Ich denke ihr geht mal was trinken und wir machen Pause und

dann versuchen wir das mit dem Schreien richtig."

Quälende 1,5 Stunden später wurde der ganze "Spass" auch für beendet erklärt und ich konnte gar nicht

so schnell gucken, wie die Eltern alle draussen waren. Wow! Wir waren die letzten die den Saal

verließen, da wir uns in ganz normalen Tempo anzogen und noch ein Schlückchen Saft tranken.

Scheinbar kam es bei den ganzen anderen Mamis auch nicht so gut an. Ja Mamis. Der Anteil der Väter

lag nämlich so bei ca. 0,8 Promille. Also der Wert, den ich hätte haben müssen, um das ganze erträglich

zu finden. HELAU!

 

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Was die Arbeit alles ist...

Arbeit ist......erfüllend /..anstrengend /..mühsam /..wichtig /...persönlichkeitsbildend /..Pflicht /...Spaß /..Kraft gebend....Kraft nehmend /...lustig /...Identität /...Lebenselixier /...frustrierend /... nie endend /... sich oftwiederholend /...wichtig /...schön /...bildend /...zwiegespalten /...driegespalten /...unerlässlich /... Schlafraubend /...und doch erfüllend. All das passt im übrigen auch auf die Liebe. Nur das eine kann das andereleider/zum Glück nie ersetzen. Ohne eine Aufgabe könnte ich nie glücklich werden, aber angeblich gibtes Menschen die brauchen dies nicht. Ich denke da an Frauen reicher Männer oder Frauen, die teilweiseihr ganzes Leben lang nie gearbeitet haben. Nun wahrscheinlich die Ausnahmen und die zählen nicht. ImÜbrigen ist seit der Bankenkriese auch die Scheidungsrate bei Bankern stark angestiegen. Mit dem Geldgeht auch die Liebe flöten. Oder eher "Liebe". Und das interessanteste daran ist, dass sich die meistendieser Männer angeblich sehr wohl bewusst sind, dass ihre Frau nur wegen des Geldes mit dem Mannzusammen ist und es sie nicht weiter stört. Vielleicht sind sie stolz darauf, dass sie sich so ein verwöhntesGör leisten können, ebenso wie sie sich den neuen BWM XYZ leisten können. Nur eine Vermutung.Mein ursprüngliches Thema war ja ein anderes: Meine Arbeit ist anstrengend, ich bin oft kaputt, fertigund überlastet. Zumindest zur Zeit. Aber ich brauche das, ich merke erst wie glücklich es mich macht.Zumindest dann, wenn diese Kaputtheit abgeklungen ist und ich Ruhe habe und ein bisschen stolzzurückblicken kann, dass ich etwas geschafft habe. Nun, so zufrieden wäre ich ohne Taten mit mir nicht.Darum... brauche ich es

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12. Klasse versus: me

Unglaubliche 2 Wochen schon läuft mein Schulpraktikum. Heute war der 1. Tag der dritten und

vorletzten Woche und heute war auch der erste Tag, an dem ich als "Vertretungslehrerin" vor der 12.

Klasse stehen durfte. Bisher durfte ich nur eine Klasse 10 in Religion (oha) und Philosophie (jucheee)

bespaßen, aber eine 12. Klasse... Doppelstunde...ich fühle mich kaum älter als meine Schüler und bin es

auch kaum. Ok etwas übertrieben, ich bin doch wesentlich älter, aber ich sehe weder so aus noch fühle ich

mich so. Ok nun zur Stunde:

Die Vorraussetzungen: ein munterer Deutschkurs mit heute gerade mal schätzungsweise 12 Personen, die

nicht wissen wer und wieso ich bin.

Mein Ziel: nach ausgesuchten Vorgaben des "echten" Lehrers eine Overheadfolie erarbeiten, die die

Biographie Uwe Tellkamps zum Inhalt haben sollte und noch als Häppchen: Das Selbstverständnis des

Autors.

Das Problem: mein Mentor, also der "echte" Lehrer, nennen wir ihn doch einfach Herrn L.(ehrer), hatte

leider am Freitag vergessen auch mir den Text mitzugeben, den die Schüler netterweise nach der

Biographie und dem Selbstverständnis durchschnüffeln sollten.

Herrn L.´s Lösung: mir einen Zettel mailen mit den Ergebnissen die auf Folie sollen

Meine Lösung: am Sonntag abend noch kurz im Internet stöbern wer dieser Herr Tellkamp eigentlich ist

und was der so geschrieben hat. Erste VorurteileMeinung über ihn bilden.

Der Ablauf:

Total lässig in der Cafeteria sitzen und warten bis die Stunde endlich lsogehen kann. Entspannt sein.

Plötzlich 5 Minuten vor Beginn ein akuter Anflug von Herzrasen. Grund: viel zu viel Kaffe. Erweiterter

Grund: Aufregung. Mit wackeligen Knien die Klassentür öffnen und sich von der entgegenkommenden

Musik beschallen lassen die aus Mp3-Boxen von der Fensterbank dröhnt. Oha.

Wie so oft die Metarmophose der Jagoda G. erleben: vom nervösen Wrack zur beinahe selbstsicheren

Person mutieren. Boxen und Gruppenbildung ignorieren. Nichts sagen und einfach den eigenen Namen

an die Tafel schreiben. Umdrehen und lächeln. Sich freuen dass sich die Gruppen aufgelöst hat und sich

inzwischen vermutlich alle auf ihren Plätzen befanden.

Los gehts. Meine Stimme bemerkte so langsam auch, dass ich mich doch eigentlich sicher fühlte und

verlor, so glaube ich, den größten Anflug von Flatterhaftigkeit.

Mein Köder: Herr L. gab mir die Erlaubnis den Schülern freizugeben, sobald wir mit den Folien fertig

sind. Natürlich habe ich dies den Schülern sofort unter die Nase gerieben und glaube das hat ein

ganzganzklitze wenig bisschen zu ihrer Motivation mitzuarbeiten beigetragen. :)

Zuerst ergab sich auch ein witziges Problem: Die Schüler hatten das bereits auf Plakaten gesammelt die

aber, tadaaa, Herr L. noch hatte! Herr L. war aber nicht da, denn der war bei seiner Klasse 10 die gerade

ein 1-Mann Theaterstück des Staatstheaters Braunschweig vorgeführt bekam. Schön für sie. Nunja, also

hat die Klasse sich mehr oder weniger spontan die wichtigen Punkte neu erarbeitet. Es lief ein bissle zäh,

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Scheinprobleme - 03-08-2016

Wie es mir gefällt - http://scheinprobleme.de

aber irgendwie doch schnell und am Ende war alles wichtige notiert.

Jetzt der peinliche Part: es lief eigentlich so gut und so schnell, dass ich dachte ich bearbeite die zweite

Aufgabe auch gleich mit ihnen. (Ich glaube das sollte ich gar nicht.) Aber es machte Spaaaaaass! Sie

haben echt viel rausgefunden und es freute mich, dass sich wirklich alle mehr oder weniger stark

beteiligten, selbst oder vorallem die sonst schwächeren Schüler. Irgendwie war ich wieder in Fahrt und

ich konnte plötzlich mein mühsam erlernter Wissen von der Uni anbringen, bzw. eine Herangehensweise

an unbekannte Texte. Ich hab ja doch was gelernt! Erkenntnis. Schock!!!

Die 10. Klasse zu unterrichten war toll, witzig. Etwas völlig anderes. Aber zusammen mit einer

Oberstufenklasse gemeinsam.. zusammen.. together... etwas zu erarbeiten, sowas ist doch der Grund

weshalb ich überhaupt gymnasiales Lehrahmt studiere. Plötzlich wurde mir wirklich wieder bewusst, dass

es doch genau das ist, was mich reizt und was mich damals zu meiner Oberstufenzeit so motivierte. Ich

hatte es wieder. :-)

Mein Fazit:

Es war nichts spektakuläres, wir haben heute sicher nicht die Literaturtheorie oder Hermeneutik neu

begründet und die Schüler wurden sicher nicht zu engagierten Deutschbestien gewandelt, aber es hat mir

einfach Spass gemacht! Ich hoffe den Schülern auch, zumindest hatten ich den Eindruck, dass sie selbst

ein wenig überrascht waren, was sie alles aus spröden Fakten interpretieren können. Genau wie die letzten

zwei Wochen hat mir der heutige Tag auch wieder gezeigt: Hier bin ich richtig. Das ist mein Beruf, das

kann ich und will ich. Mehr davon!

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Achtung: 99,99999% aller Computerspieler laufen NICHT Amok

Jawohl, diese erschütternde Nachricht erreichte mich eben in einem Einschreiben mit Rückschein. Wie

die Reporter der BLÖD mit nah an der Illegalität vorbeischrammenden Mitteln herausgefunden haben,

neigen fast alle Computerspieler dazu, nicht Amok zu laufen!! Also seid gewappnet in der verderbten

Welt der Bits und Bytes, denn der nächste der nicht Amok läuft, könntest auch du sein, oder du.. oder....

DU!

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Alles neu macht der.. äh November!

Alles neu macht der.. äh November!

 

 

Neue Wohnung, neuer Job! Hr.

Ich hoffe auf weitere lustige Arbeitsabende wie bei der gestrigen Eröffnung. Zu finden bin ich dann

hier: http://www.lucky-lion.de :-)

mehr lesen

3:1

Na wenn das kein schönes Spiel war! Portugal musste sich dann doch geschlagen geben. Sie waren so

verzweifelt, dass sie den Ball schon freiwillig in ihr eigenes Tor geschossen haben. ;) Besonders

interessant fand ich die Szenen kurz vor dem portugisischem Strafraum. Da wurde ja alles umgeholzt was

nicht rechtzeitig weglaufen konnte. Irgendwann habe ich aufgehört die Freistöße zu zählen.

Tja tolle WM und eine echt sympathische Deutsche Mannschaft. Was ich mich frag, wenn mich alte

Fußball-Legasthenikerin das alles so zum Jubeln gebracht hat, wie muss das erst bei anderen sein? Und

jetzt hoffe ich auf ein schönes Finale :)

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